BRAINCON Technologies

stellt vor:



PWICAD/CAM


System-Beschreibung



PWICAD/CAM ist ein integriertes Konstruktions- und Fertigungs-System für den 2D und 3D-Bereich.


Allgemeines


Das System läuft am PC unter dem Betriebssystem „Linux“.

Innerhalb von Linux kann für die grafische Oberfläche grundsätzlich jeder Window-Manager benutzt werden.

Das System kann mit Bildschirm-Menüs (wie heute am Verbreitesten) und Tablett-Menüs gleichermassen arbeiten.

Beide Menü-Formen können mittels eine eigenen leistungsfähigen Menü-Generators auf Anwender-Ebene frei konfiguriert werden. Zur Flexibilität trägt auch ein eigener Projekt-Mechanismus für die Menü-Gestaltung bei. Dichte (Anzahl der Felder in einem Menü) und Anzahl der Menüs sind nur physikalische Grenzen gesetzt.

Die freie Konfigurierbarkeit der Menüs wird auch dadurch unterstützt, dass Programm-Funktionen nicht nur Menü- sondern auch Befehls gesteuert abgesetzt werden können. Diese Befehle können als Definition eigener Menüs, aber auch Macros dienen. Selbstverständlich können auch eigene Macros als Definitionen eigener Menüs herangezogen werden.

Natürlich gibt es eine Vielzahl von System-Menü-Projekten sowie System-Macros. Nachdem diese selbst auf „Anwender“-Ebene erstellt wurden, können sie auch als Vorlage für Benutzer eigene Menüs und Macros dienen.

Macros sind Programme, die vom System bei Laufzeit interpretativ verarbeitet werden. Es gibt Sprach-Anweisungen (Variable, Schleifen, Verzweigugen), sowie die System-Befehle, die in Macros verarbeitet werden können. Macros selbst können beim Aufruf auch Parameter verarbeiten. Durch einen Name-Call Mechanismus können die Macros per Namen aufgerufen werden. Damit kann ein Macro formal wie ein Befehl abgesetzt werden. (Eigene Benutzer-Befehle). Diese können natürlich wiederum in Macros Verwendung finden. Die Definition eines „Execution Path“ lässt zu, dass die Macros an bestimmten, vordefinierten Stellen gesucht werden. Dies ist vor Allem in CAM-Bereich bei der Zuordnung von Macros zu Werkzeug-Maschinen von Bedeutung.

Sowohl für Menüs, als auch für Befehle steht ein leistungsfähiger Help-Mechanismus zur Verfügung. Dieser kann natürlich für eigene Menüs über den Menü-Generator ebenso benutzt werden. Auch der Befehls-Help-Mechanismus kann für eigene „Macro“-Befehle herangezogen werden.

Für die Text-Anpassung in verschiedenen Landes-Sprachen steht ein eigener Mechanismus zur Verfügung. Es können grundsätzlich alle ISO-Fonts ins System eingebunden werden. (ISO-Latin1, ISO-Latin2, ISO-Kyrillic, usf.) Mittels eines eigenen Konfigurators können aufsetzend auf diesen Fonts nun alle System-Texte zentral entsprechend ausgetauscht werden. Beim Hochfahren des Systems wird nur mehr angegeben, welche Sprach-Konfiguration benutzt werden soll.

Das System besitzt neben der Macro-Technik auch eine Programm-Schnittstelle. Mit deren Hilfe können eigene C-Programme in das System integriert werden. Diese Programme können dann auch sowohl über Befehls-, als auch über Menü-Mimik aus dem System aufgerufen werden.



2D- Konstruktions-System


Es sind alle interaktiven Eingabe-Möglichkeiten vorhanden. Fixe und variable Konstruktions-Gitterlinien lassen sich definieren. Gruppen-Linien Funktionen verschiedenster Art sind vorhanden. Layer-Technik ist für Festlegen von Zuordnungen und Schalten von Sichtbarkeiten ausreichend vorhanden. Damit bestitzt das System alle herkömmlich bekannten Manipulations-Methoden.

Zu erwähnen wäre die Multi-Window Technik. So kann bei vergrösserter Ausschnitt-Darstellung diese nicht nur formatfüllend am Bildschirm angezeigt, sondern auch in einem eigenen verkleinertem Fenster des Bildschirmes. Damit kann die Totale und der vergrösserte Ausschnitt zu gleicher Zeit betrachtet werden.

Das System besitzt eine Element-orientierte Datenstruktur. Linienzüge, Texte, Symbole, usf. sind also Elemente, welchen ein spezieller Typ zugeordnet ist. Etwa haben Aussen-, Innen-Konturen, Mittellinien, usf. Unterschiedliche Typen. Daher kann interaktiv sehr gezielt nach bestimmten Elementen gesucht werden. Aber auch eine Konstruktions-Analyse durch Programme wird durch diese Technik erst effizient möglich. (Stücklisten-Auswertung, Berechnungs-Programme, automatische Konstruktionsprogramme sind hier zu nennen.)

Ein spezielles Element des Systems ist das „Struktur“-Element. Es hat selbst kein Aussehen, dient aber dazu, eine Reihe anderer Elemente zusammenzufassen. Auch dieses Element hat natürlich einen speziellen Typ. Es ist vergleichbar mit einem Directory in einem File-System. Ein Directory hat im Gegensatz zu einem File auch keinen „Text-Inhalt“, dient aber dazu, die Gesamtheit aller Dateien entsprechend strukturiert ablegen zu können. Dasselbe tut das Struktur-Element, wobei natürlich, wie bei Directories, auch eine Verschachtelung möglich ist. Damit können Einzel-Element zu Bauteilen, Bauteile zu Baugruppen, Baugruppen zu Maschinen, usf. zusammengefasst werden. Auch das automatische Schraffieren von Inseln wird dadurch möglich. Der Strukturierung sind keine Grenzen gesetzt. Auch dieser Mechanismus hilft bei der Programm technischen Auswertung von Konstruktionen ungemein. Letztere trägt aber im hohen Masse zur Automatisierung und damit zum effizienten Einsatz von CAD-Systemen bei.

Der Varianten-Modul ist eine weitere sehr leistungsfähige Funktion des Systems.

Eine interaktiv erstellte Konstruktion wird ebenso interaktiv korrekt vermasst. Anschliessend kann, durch ebenfalls interaktives Verändern der Masszahlen, die Konstruktion neu, entsprechend den neuen Masszahlen, aufgebaut werden.

Eine solche Varianten-Konstruktion kann auch als Zeichnungsteil abgelegt werden. Dann wird die Variantenermittlung beim Einfügen in die eigentliche Konstruktions-Zeichnung durchgeführt.



3D-Konstruktions-System


Das System erzeugt auf Wunsch Drahtgitter-, Flächen- und echte Volumen-Modelle. Mit Letzterem sind Boolsche Verknüpfungen (Addition, Subtraktion, Durchschnitt) möglich. Auch das automatische Ermitteln unsichtbarer Kanten wird dadurch möglich.

Die Erstellung erfolgt am 2D-Konstruktions-Blatt rissorientiert. Es können beliebig viele Risse zur Definition eines Modelles herangezogen werden. Es können aber auch Risse und Schnitte in anderen Rissen definiert werden

Die erzeugten Modelle können unabhängig von einer Ansicht abgelegt werden. Modelle können auch in weitere Modell-Definitionen geladen werden. (Erstellung von Szenarien.).



CAM-System


Der CAM-Prozessor ist voll in den Konstruktions-Teil integriert. Er ist für Blechbearbeitung, Drahterodieren, Drehen und Fräsen ausgelegt. Es sind auch freie Achsen wie Drehteller konfigurierbar. Dasselbe gilt für Mehrachsen Drehautomaten mit 2 Supporten.

Aufgesetzt wird auf der Konstruktions-Zeichnung. Diese wird durch Symbole und Tabellen ergänzt. Hier kommt die Element-orientierte Datenstruktur des Systems stark zum Tragen.

In den Tabellen wird die zeitliche Ablauffolge der einzelnen Bearbeitungsschritte festgelegt.

Die Anpassung an spezielle Werkzeugmaschinen kann ohne CL-Data File und klassische Postprozessoren erfolgen. Leistungsfähige Basis-Befehle können zu Maschinen spezifischen Macros zusammengefasst werden. Diese Macros können geschulte Anwender auch selbst erstellen.

Die Name-Call Macro Technik in Verbindung mit schaltbaren Execution Pathes lässt Macros in verschiedenen Versionen für unterschiedliche Werzeugmaschinen zu. Über ein Menü wird nur der Pfad für die Maschine umgesetzt und man erhält die angepasste NC-Version.

Der CAM Prozessor erzeugt direkt die ISO-Datei für die Steuerung der speziellen Werkzeug-Maschine. Dabei kann gewählt werden, ob die Werkzeug-Korrektur im CAM-System oder an der Werkzeugmaschine durchgeführt werden soll.

Die Kontroll-Ausgabe setzt direkt auf der ISO-Datei auf und wird absichtlich nicht bei der Erstellung ermittelt. So stellt die Kontroll-Ausgabe eine echte Simulation der Maschine dar. Man kann auch auf der Werkzeugmaschine geänderte ISO-Dateien rückspielen und der Kontrolle unterziehen.

Die Kontrolle beinhaltet auch eine dynamische Werkzeug-Darstellung entlang den Bahnen.

Verschiedene Zusatz-Informationen, wie Drehrichtung des Werkzeuges oder Kühlmittel ein können ebenfalls zeitabhängig dargestellt werden. Die Art der Darstellung kann vom Anwender auch konfiguriert werden. Viele Standard Macros und Konfigurationen stehen aber bereits zur Verfügung.

Da die Werkzeugbahnen in einzelne Risse des Konstruktions-Blattes (Element- und Layer orientiert) vom CAM Prozessor eingetragen werden, können sie auch mit dem Blatt abgespeichert und aufbewart werden.



Datenschnittstellen


DXF-Konverter

Der Konverter arbeitet in beiden Richtungen. Es können also aus PWICAD DXF-Dateien erzeugt werden und selbst DXF-Dateien aus anderen Systemen eingelesen werden. Dabei wird versucht, möglichst Viel an logischen Eigesnchaften zu übernehmen.


Werkzeug-Datenbank

Zur Verwaltung der Werkzeuge für NC-gesteuerte Werkzeug-Maschinen steht ein eigenes Datenbank-Verwaltungs Tool zur Verfügung.



Weitere Auskünfte unter +43 1 61067 61